Was ist Demenz?
Demenz ist eine globale Herausforderung
Der WHO-Statusbericht zur öffentlichen Gesundheitsreaktion auf Demenz (2021) zeigt:
Weltweit sind derzeit rund 55 Millionen Menschen von Demenz betroffen – Tendenz stark steigend. Trotz des globalen Aktionsplans der WHO besteht dringender Handlungsbedarf, denn viele Länder hinken bei Diagnose, Pflege und Unterstützung für Betroffene und Angehörige noch weit hinterher.
Hier geht's zum WHO BerichtWie kann man Demenz vorbeugen?
Regelmäßige Bewegung, Gedächtnistraining und vertraute kulturelle Aktivitäten aus der Jugend können Demenz vorbeugen und den Verlauf positiv beeinflussen.
Hier geht's zur StudieNicht medikamentöse Methoden
Was können wir gegen Demenz tun, wenn nicht auf Medikamente zurückgegriffen werden soll?
Diese zentrale Frage beantwortet der aufschlussreiche Film der Stiftung Gesundheitswissen. Er präsentiert evidenzbasierte, nicht-medikamentöse Therapieansätze und deren Wirksamkeit bei der Behandlung von Demenz. Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen werden konkrete Interventionsmöglichkeiten vorgestellt, die Betroffenen und Angehörigen neue Perspektiven eröffnen. Der Film liefert wertvolle Einblicke für alle, die sich mit alternativen Behandlungswegen auseinandersetzen möchten.
Hier geht's zum VideoJeder kann betroffen sein.
Demenz ist nicht nur eine „Alte-Leute-Krankheit"!
Sie kann in verschiedenen Formen und Altersgruppen auftreten. Wusstest du, dass es auch eine früh einsetzende Demenz gibt? Denk daran: Demenz versteht keine Grenzen – weder soziale, kulturelle noch altersbedingte. Lasst uns zusammen für mehr Bewusstsein und Entstigmatisierung kämpfen.
Kognitive Aktivierung bei Demenz: Was wirklich hilft
Eine aktuelle Übersichtsarbeit (Guicheteau et al., 2025) hat 49 Studien mit 2.795 Pflegeheimbewohnern ausgewertet und zeigt:
Biografiearbeit, kognitive Übungen und Bewegungsangebote sind die häufigsten nicht-medikamentösen Methoden bei Demenz – aber auch Musik, Kochen oder multisensorische Stimulation wirken. Entscheidend ist, solche Aktivierungen nicht als einmaliges Programm zu sehen, sondern fest in den Pflegealltag zu integrieren. Denn Pflegepersonen, die täglich an der Seite der Bewohner sind, können kognitive Anregung ganz natürlich in jeden Tag einbauen.
Hier geht's zur StudieWie Österreich mit Demenz umgeht.
Gut leben mit Demenz.
Die österreichische Demenzstrategie „Gut leben mit Demenz" wurde gemeinsam mit Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten entwickelt und gibt einen klaren Rahmen vor, wie die Lebenssituation von Menschen mit Demenz in Österreich verbessert werden kann. Im Mittelpunkt stehen Selbstbestimmung, Teilhabe und eine flächendeckende, gut vernetzte Versorgung. Die Strategie richtet sich an alle – von Pflegepersonen über Angehörige bis hin zu politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern.
Zum Österreichischen Demenzbericht 2025Wirkungsstudie mit der FHG
Wie kann PflegeZeit Pflegekräfte entlasten?
Auch wir bei PflegeZeit sind aktiv in der Forschung – gemeinsam mit der Fachhochschule Gesundheit (FHG) arbeiten wir derzeit an einer Wirkungsstudie, die untersucht, wie unsere Plattform dazu beitragen kann, Pflegekräfte im Alltag zu entlasten. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf dem Einsatz von Freiwilligen, denn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer können professionelle Pflegekräfte sinnvoll ergänzen und so Freiräume schaffen, die der Qualität der Pflege zugutekommen. Wir halten euch über den Fortschritt auf dem Laufenden!
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